Auschwitz. Die Entpersonalisierung des Tötens
Ein eigenständiges thematisches Angebot auf dem Museumsgelände, dessen Dauer und genaues Programm an die Gruppe angepasst werden.
Ein Standard- oder Studienbesuch mit Schwerpunkt auf einem gewählten Thema
Wie wurde die Ermordung Tausender Menschen zu einem bürokratischen Verfahren? In Auschwitz war der Tod Teil eines organisierten Systems, in dem der Mensch allmählich aufhörte, als Individuum wahrgenommen zu werden, und stattdessen zu einem Eintrag in der Buchführung der Vernichtung wurde.
Bei dieser thematischen Führung betrachten wir die Mechanismen, die den Massenmord ermöglichten: Identifizierung, Deportation, Selektion, Registrierung und die Organisation des Vernichtungsprozesses. Wir zeigen außerdem die Rolle von Sprache, Verwaltung, Infrastruktur und den Handlungen zahlreicher Menschen, die die Durchführung des Mordes in großem Maßstab ermöglichten.
Es ist eine Geschichte darüber, wie die Entmenschlichung der Opfer und der Entzug ihrer Identität und Individualität zu Elementen eines Systems des Massenmordes wurden.
Format, Dauer, Programm, Verfügbarkeit und Preis werden individuell nach den aktuellen Möglichkeiten des Museums bestätigt.
- Dauer: 3,5, 6 oder 8 Stunden
- Format: Standard- oder Studienbesuch
- Schwerpunkt: das gewählte historische Thema